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Aceton – Infos, Kaufberatung, Geruch und Sicherheitshinweise

Aceton ist als Lösungsmittel bekannt und kann beim Renovieren, oder generell bei handwerklichen Tätigkeiten vielfältig zum Einsatz kommen. Obwohl es bereits im 17. Jahrhundert entdeckt wurde, hat sich seine Anwendung seitdem vielfach Änderungen unterzogen.

So ist es vor allem als Reinigungsmittel im privaten Gebrauch im Einsatz. Doch die Anwendungen sind vielfältiger als häufig angenommen. Sein niedriger Preis ist zudem ein weiterer Vorteil, weshalb Aceton gerne bei Reinigungsarbeiten im privaten Haushalt benutzt wird.

Doch was kann Aceton noch alles und wie vielfältig können Sie dieses einsetzen? Im folgenden Artikel finden Sie die Antworten und alles rund um die chemische Verbindung Aceton.

Was ist Aceton?

Aceton ist eine chemisch organische Verbindung. Die eigentlich korrekte Bezeichnung lautet Propanon, bzw. Dimethylketon. Letztere Bezeichnung gibt dabei schon einen deutlicheren Hinweis auf die Bestandteile dieser Verbindung. Denn Aceton besteht aus lediglich zwei Methylgruppen und ist in dieser Form das einfachste Keton.

Die chemische Verbindung ist bei Zimmertemperatur eine farblose Flüssigkeit, jedoch ist der Geruch sehr intensiv. Diese Eigenschaft wird allerdings noch im folgenden Abschnitt thematisiert. Aceton ist zudem leicht entzündlich und kann in Verbindung mit Sauerstoff eine explosive Mischung ergeben. Daher ist im Umgang mit Aceton immer Vorsicht geboten und es sollte sorgsam mit diesem Mittel verfahren werden.

Entdeckt und das erste Mal hergestellt wurde Aceton zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Seitdem haben sich die Herstellungsverfahren jedoch geändert. Wurde zu Beginn vor allem noch eine Fermentation unter Zuhilfenahme eines Bakteriums durchgeführt, gibt es heutzutage verschiedene industrielle Herstellungsverfahren, mit denen Aceton sehr preiswert hergestellt werden kann.

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Wie ist der Geruch von Aceton?

Aceton hat einen leicht süßlichen Geruch, der bisweilen allerdings auch als stechend wahrgenommen werden kann. Der süßliche Geruch beruht auf seiner Eigenschaft als Keton. Bei der Verwendung von Aceton in geschlossenen Räumen sollte daher immer darauf geachtet werden, dass diese gut durchlüftet werden.

Eine besondere Bedeutung hat der Geruch auch in der Erkennung von Diabetes. So scheiden Menschen, die bereits an dem Vorstadium der Diabetes erkrankt sind, überwiegend Ketonkörper über die Atemluft aus. Der Geruch des Atems wird ebenfalls wie der Geruch des Acetons charakterisiert. Auch über den Harn, werden die Ketonkörper ausgeschieden, weshalb der Urin auch einen leicht acetonhaltigen Geruch annehmen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Zucker nicht mehr richtig verstoffwechselt werden kann und als Ketonkörper ausgeschieden werden. Da Aceton als einfachstes Keton gilt, sind die Eigenschaften und somit der Geruch sehr stark verwandt.

Verglichen wird der Geruch zudem häufig mit überreifen Obst und Nagellackentferner. Der charakteristische Geruch des Nagellackentferners beruht vor allem darauf, dass dieser zu einem großen Teil aus Aceton besteht.

Anwendungsgebiete des Aceton

Aceton wird vor allem als Lösungsmittel verwendet. Hierbei hat es wichtige Aufgaben bei Reinigungsarbeiten und kann die hartnäckigsten Verbindungen wieder auflösen. Es wird sowohl in privaten Haushalten, als auch im professionellen Bereich verwendet, um Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Aceton als Nagellackentferner

Eine der Hauptanwendungsgebiete für Aceton ist im Nagellackentferner zu finden. Gerade Frauen dürften von der effektiven Wirkung des Acetons begeistert sein. So können sich doch Nagellacke schon mit wenigen Tropfen eines Nagellackentferners ablösen.

Als Alternative gibt es allerdings auch immer mehr Nagellackentferner, die ohne Aceton auskommen. Die starke Wirkung des Acetons kann allerdings auch im Selbstexperiment nachgewiesen werden. Hierzu kann probiert werden den Nagellack nur mit einer reinen Alkohollösung, oder gar reinem Wasser zu entfernen. Das Ergebnis wird veranschaulichen, weshalb Aceton gerade als Lösungsmittel so bekannt ist.

Mit reinem Alkohol wird der Nagellack nur leicht entfernt, es bleiben aber noch starke Rückstände da, sodass hier von keinem guten Ergebnis gesprochen werden kann. Bei reinem Wasser sind die Ergebnisse sogar noch schlechter. Der Nagellack wird hier so gut wie gar nicht entfernt, sondern verbleibt auf dem Nagel. Nur mit Aceton wird der Nagellack sauber und sehr schnell gelöst.

Gesundheitsbedenken bei der Anwendung von Aceton sind in diesen geringen Mengen allerdings bei richtiger Anwendung häufig nicht angebracht. Zwar ist der Geruch sehr penetrant und es sollte nicht in hohen Dosierungen eingeatmet werden, aber als Flüssigkeit auf den Nagel aufgetragen ist es normalerweise unbedenklich. Die Flüssigkeit verflüchtigt sich hierbei so schnell, sodass keine Rückstände auf dem Nagel, oder dem Finger zurückbleiben. Im Gegensatz zu anderen Nagellackentfernern ohne Aceton besteht hier also nicht das Risiko, dass die Hände austrocknen. Aceton ist also wesentlich besser zum Lösen des Nagellacks geeignet als Alternativen, die nur mit Alkohol arbeiten.

Aceton ist darüberhinaus auch biologisch abbaubar. Es muss also keine Angst bestehen, dass eine häufige Anwendung von acetonhaltigen Nagellackentfernern die Umwelt belasten könnte.

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Künstliche Nägel mit Aceton entfernen:

Fotos auf Holz übertragen mit Aceton

Aceton kann auch sehr vielfältig und kreativ verwendet werden. Nicht nur zum Ablösen von Nagellack ist Aceton gut verwendbar, sondern auch wenn Farben von Papier übertragen werden sollen. Mit dieser Grundvoraussetzung, dass Aceton praktisch jegliche Stoffe voneinander trennen kann, können Sie zum Beispiel auch Bilder auf Holz übertragen.

Dazu müssen Sie zunächst das Motiv ganz normal ausdrucken. Dafür reicht normales Papier und ein handelsüblicher Tintenstrahldrucker. Danach wird das Bild mit der Motivseite auf das Holz gepresst. Nun beginnt der eigentliche Transfer des Bildes auf das Holz. Mit einem in Aceton getränkten Schwamm sollten Sie nun solange über das Papier fahren, bis dieses komplett in Aceton getränkt ist. Das Papier sollte hierbei fast durchsichtig erscheinen und das Motiv ist gut erkennbar.

Ist dies der Fall, ist die Hauptarbeit praktisch schon vollbracht und das Motiv wird sich vom Papier ablösen und vom Holz aufgenommen werden. Wichtig ist hierbei, dass Sie auch das komplette Papier mit Aceton behandeln und nicht etwa an den Rändern etwas zu vorsichtig sind. Bis das Motiv sich vollständig vom Papier abgelöst hat kann es etwas dauern. Damit das Ergebnis besser ist, sollten Sie daher etwas Zeit mitbringen.

Im Anschluss an den Transfer sollte das Motiv abgedeckt werden, um es zu schützen. Insgesamt benötigt dieser Prozess etwas Übung und Sie können auch mit verschiedenen Farben experimentieren. Aber grundsätzlich lässt sich so mit Aceton Bilder auf Holz übertragen. Wichtig ist, dass das Papier nicht zu glatt ist und nicht imprägniert ist. Mit Hochglanzfotos wird dieser Prozess also nicht funktionieren, weshalb Sie lieber selber die Drucke mit herkömmlichen Papier und einem Tintenstrahldrucker anfertigen sollten.

Silikon entfernen mit Aceton

Silikon zu entfernen ist eine sehr hartnäckige und mühselige Arbeit. Gerade sehr altes und getrocknetes Silikon lässt sich nicht so ohne weiteres rückstandsfrei entfernen. Mit einfachen Mitteln bleibt selbst sehr hohem Arbeitseinsatz immer noch etwas Silikon zurück und das Ergebnis ist selten zufriedenstellend.

Gerade in Fugen und anderen engen Stellen, die nur wenig zugänglich sind, wird Silikon häufig zum Abdichten verwendet. Im Bad, oder an anderen Stellen kann sich allerdings auch schnell Schimmel auf dem Silikon bilden. Mit Aceton kann der Schimmel jedoch häufig wirksam entfernt werden. Hierbei kann das Silikon in den Fugen verbleiben und muss nicht vollständig entfernt werden.

Wenn es allerdings gewünscht ist, das Silikon auch zu entfernen, dann kann Aceton ebenfalls als sehr wirksames Mittel eingesetzt werden. Hierzu muss das Aceton nur auf einem Papiertuch aufgebracht und die betroffenen Stellen eingerieben werden. Dies muss nicht ein mal mit einem hohen Kraftaufwand verbunden sein. Besser ist es behutsam vorzugehen und auf die lösliche Kraft des Acetons zu vertrauen. Dann brauchen Sie auch nicht wie wild auf dem Silikon rumreiben, um dieses abzulösen.

Nach ein wenig Einwirkzeit lässt sich das Silikon ganz einfach lösen. Beachten Sie auch hierbei, dass der Raum gut durchlüftet wird. Aceton ist also gerade für Fugen und Fliesen, die mit Silikon bearbeitet wurden ein sehr gutes Lösemittel.

Aceton als Reiniger

Aceton ist nicht nur als Lösemittel gut einsetzbar, um verschiedene Stoffe voneinander zu trennen, wie zum Beispiel beim Nagellack oder dem Fotomotiv veranschaulicht. Auch als Reinigungsmittel wird Aceton zur Vorbehandlung von Oberflächen verwendet.

So wird Aceton zum Beispiel beim Lackieren von Automobilen verwendet, um die Karosserie vor dem Lackieren gründlich zu entfetten. Die Karosserie muss im Anschluss nur noch mit Wasser abgespült werden und durch die Lösungskraft des Acetons werden Fett- und andere Rückstände ganz einfach beseitigt. Dies ermöglicht ein besseres Lackierergebnis.

Nicht nur bei Automobilkarosserien wird Aceton zur Vorbehandlung eingesetzt. Auch bei Leiterplatten ist Aceton zur Behandlung der Oberfläche wichtig. Mit der richtigen Vorbehandlung werden die Lötprozesse positiv beeinflusst und die Bestückung liefert sehr viel bessere Ergebnisse.

Aber auch im Privatbereich kann Aceton zur Reinigung von Gartenmöbeln oder Küchengeräten eingesetzt werden. Bei fettigen Oberflächen entfaltet Aceton hierbei seine beste Wirkung und sollte als erstes Mittel eingesetzt werden.

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Wie Aceton richtig angewandt wird

Aceton ist grundsätzlich ein giftiger Stoff! In den Konzentrationen im Nagellack, oder in den gebräuchlichen Mengen ist er jedoch relativ harmlos. Dennoch sollten einige Dinge im Umgang mit diesem Stoff beachtet werden.

Der Hautkontakt mit Aceton sollte vermieden werden! Zwar können hier keine schweren Schäden hervorgerufen werden, die Haut wird allerdings ähnlich der Karosserieoberfläche entfettet. Unsere Haut benötigt allerdings einen gesunden Fettfilm und wenn dieser mit Hilfe des Acetons gelöst wird, besteht die Gefahr, dass sich Ekzeme bilden.

Daher sollten bei der Anwendung von Aceton im Reinigungsbereich immer Handschuhe verwendet werden! Noch besser ist es natürlich, wenn auch langärmlige Kleidung angezogen wird, sodass hier nicht die Gefahr besteht, dass das Aceton auf die Arme gelangen kann.

Ebenfalls sollte vermieden werden, dass Aceton zu tief eingeatmet wird! Sollten Sie, aus welchen Gründen auch immer, besonders tief einatmen und Sie arbeiten gerade mit Aceton kann dies im schlimmsten Fall zu ernsthaften Hirnschäden führen. Daher sollte immer eine gute Belüftung der Räume stattfinden und ganz normal geatmet werden.

Zusätzliche Sicherheit bietet natürlich auch eine Schutzbrille. Wenn Sie also mit Aceton arbeiten stellen Sie sicher, dass der Raum ausreichend belüftet wird und dass Sie Handschuhe, sowie eine Schutzbrille tragen. Längere Kleidung schützt zudem die Haut mit dem Kontakt von Aceton.

Ist Aceton gesundheitsschädlich?

In den haushaltsüblichen Mengen ist Aceton für den Körper nicht schädlich. Gerade im Nagellackentferner ist die Konzentration so gering, dass selbst der Hautkontakt nicht schädlich ist.

Wie bei so vielen Stoffen spielt hier allerdings die Konzentration eine große Rolle. So kann Aceton beim Kontakt mit der Haut zu Ekzemen führen. Zudem wird das Aceton von der Haut absorbiert und kann darüber in die Blutbahn gelangen. Schwindel und Übelkeit können die Folge sein, wenn zu viel Aceton eingeatmet wird, oder dieses auf die Haut trifft.

Sollten diese Symptome auftreten, dann sollte die Arbeit unterbrochen werden. Ernste Hirnschäden können ebenfalls eine Folge einer zu hohen Acetonkonzentration sein.

Aceton ist allerdings nach dem aktuellen Stand der Forschung im Jahr 2018 nicht krebserregend. So kann festgehalten werden, dass bei dem richtigen Umgang mit Aceton keine Schädigungen hervorgerufen werden. Gerade die ausreichende Belüftung ist hier eine wichtige Maßnahme, wenn umfangreiche Reinigungsarbeiten durchgeführt werden.

Wie muss Aceton gelagert werden?

Aceton kann im falschen Umgang negative Folgen haben. Daher ist nicht nur die direkte Anwendung wichtig, sondern auch die richtige Lagerung, wenn Aceton nicht verwendet wird.

Oberstes Gebot sollte hierbei sein, dass es unzugänglich für Kinder aufbewahrt wird. Aceton ist sehr leicht entzündlich und das Einatmen des Geruches kann zu Schwindel und Bewusstlosigkeit führen. Bisweilen wird Aceton auch als Droge missbraucht. Daher sollte es immer unzugänglich für Kinder aufbewahrt werden, damit diese nicht den Stoff in zu hoher Konzentration einatmen.

Oftmals wird Aceton im Keller gelagert, da es vielleicht nur ein Mal im Jahr für die Reinigung der Gartenmöbel verwendet wird. Die Lagerung im Keller ist allerdings nicht empfehlenswert, da der Raum schlecht durchlüftet ist. Daher sollte Aceton in einem Raum aufbewahrt werden, der regelmäßig gelüftet wird. Zudem sollte Aceton geschützt vor Licht und direkter Sonneneinstrahlung gelagert werden.

Daher ist die Aufbewahrung in einem Schrank in der Küche durchaus empfehlenswert. Hierbei sollte auf einen Kunststoffbehälter verzichtet werden. Besser ist es, das Aceton in einem Edelstahlbehälter aufzubewahren.

Wie muss Aceton entsorgt werden?

Aceton, welches in größerer Konzentration für die Reinigung verwendet wurde sollte nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Auch die Entsorgung über das Abwasser ist nicht empfehlenswert. Zwar ist Aceton grundsätzlich biologisch abbaubar und stellt daher eine hohe Langzeitbelastung dar, bis es allerdings vollständig abgebaut wurde, ist es dennoch eine Umweltbelastung.

Daher sollte auf eine richtige Entsorgung Wert gelegt werden, um die Umwelt zu schonen. Für die Entsorgung von Aceton und anderen Stoffen stellen die Landkreise und Gemeinden spezielle Behälter und Sammelstellen zur Verfügung. Hier sollte das Aceton abgegeben werden.

Bei der Abgabe ist immer noch darauf zu achten, dass das Mittel nicht mit der Haut in Kontakt tritt und leicht entzündlich ist. Seien Sie also auch bei der Entsorgung sorgfältig im Umgang mit Aceton.

Die chemischen Eigenschaften von Aceton

Chemisch betrachtet ist Aceton eine farblose, stark flüchtige Flüssigkeit. Charakteristisch ist der leicht süßliche Geruch, der in hohen Konzentration allerdings gesundheitsschädlich ist. In höheren Konzentrationen ist der Geruch zudem stechend, schnell entzündlich und kann in Verbindung mit Sauerstoff sehr explosiv sein. Seine Eigenschaften als Lösungsmittel verdankt es seiner guten Mischbarkeit mit anderen Stoffen. Aceton ist in jeglichem Verhältnis mit Wasser mischbar und auch mit den meisten anderen organischen Stoffen mischbar. Aceton ist das einfachste Keton und besitzt die Strukturformel C3H6O.

Wie wird Aceton hergestellt?

Die Herstellung von Aceton hat sich seit der Entdeckung im 17. Jahrhundert stark gewandelt. Wurden ursprünglich vor allem Destillierungsverfahren eingesetzt, wird jetzt vermehrt das Cumolhydroperoxid-Verfahren verwendet. Dieses Verfahren ist auch häufig unter dem Namen Hock-Verfahren, nach seinem Entdecker in der Chemie anzutreffen.

In diesem Verfahren wird Benzol und Propen zu dem chemischen Stoff Cumol überführt. Cumol wird anschließend oxidiert, wobei in der Folge ein Hydroperoxid entsteht. Hydroperoxide haben die Eigenschaft, dass sie sehr instabile Verbindungen sind und zudem sehr explosive Eigenschaften besitzen.

Das entstandene Hydroperoxid zersetzt sich während der sauren Aufarbeitung in die beiden Stoffe Phenol und Aceton. Phenol wurde kurz nach seiner Entdeckung auf Grund seiner stark ätzenden Eigenschaften als Antiseptum und als Desinfektionsmittel eingesetzt. Heutzutage wird Phenol in diesen Bereichen allerdings nicht mehr eingesetzt und dient vor allem als Ausgangsstoff zur Herstellung von anderen chemischen Verbindungen. So ist Phenol vor allem als Zwischenprodukt für die Herstellung von Kunststoff von hoher Bedeutung. Das andere Nebenprodukt Aceton kann wie im vorliegenden Artikel erläutert vielfältig verwendet werden.

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